Durch dein Erscheinen erbebt mein Herz
Dein sanfter, tiefer Engelsblick
Erfüllt mich mit Schmerz
Umschnürt mir sanft die Kehle
Zähmt mich, lässt mich innehalten
Deine Worte spielen auf meiner Seele
Wie sanfte Finger auf Harfensaiten
Tief spür ich dich in mir
Bin dir schon jetzt verfallen für alle Zeiten
Dein Schweigen erzählt mir tausend Dinge
Deine Lippen stillen meinen Durst
Ich küsse sanft an unsrem Ringe
Tränen bahnen sich dir an
Sie sind bittersüße Versprechen
Was alles werden kann
Tränen fließen auch bei mir
Nur dir gebe ich sie hin
Gedeih auf ihnen der Traum vom Wir
Dich schmerzt es von mir fern zu sein
So tief ich dich nie bluten sah
Besiegt dies jeden Zweifel an dem Schein
Erkennst du, wie einst ich, in der Trennung
In ihrem Schmerz, im Durst, in Angst
Unsrer Herzen längst geschehenen Verbindung?
Tief in dir verloren, in deinen Worten entschlafen
Ist die kurze Zeit deiner Nähe schon vorbei
Es folgt das Erstummen der Harfen
So schön war es dich zu sehen
Es bald wieder zu tun kann mein Herz
Will es weiterschlagen, nicht mehr widerstehen
Du bist nicht da
Und doch seh ich dich
Und doch hör ich dich
Und ich weiß: Ich liebe dich.
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