Horst Werner Bracker

Ränkespiele - der menschelnde Wald


Ränkespiele, - der menschelnde Wald
Ballade


Die Bäume haben nun all ihr Laub verloren
Nur die Immergrünen* tun sich nun hervor!
Als seien sie aristokratisch geboren
Mit blauem Saft, prädestiniert und auserkoren
Mit ihren schicken, grünen Uniformen
Fichten in reih und Glied, nach ihren Normen
Und Kiefern Divisionen militärisch zu kommandieren
Doch sie werden nicht Gewinnen, sondern verlieren!
Die Laubbäume haben sich hinter der »Laublosigkeit« -
Versteckt und den Feind durch ihre »Unsichtbarkeit«
Getäuscht, im Frühling werden sie aufrüsten
Blatt für Blatt, sich mit der Übermacht brüsten!
Ganz kleinlaut wird die grüne Arroganz, mutlos
Sagen, es war doch alles nur ein simpler Scherz, bloß!
Wir Aristokraten haben kein Herz aus kaltem Stein!
Wer das von uns meint, ist uns gegenüber hundsgemein!
Das formidable Spiel der Bäume wird wieder geschehen
 (24.10.2017) E – Storie          *


. . . was ich noch sagen wollte!
                                   
Die Fantasie indoktriniert die Realität.
Sie ist die Mittlerin der Scheinwelt.
Fantasie ist das Medium der Utopien.
Für viele Menschen nicht existent.
Doch der Poet, der Künstler im Allgemeinen
Besitzt das Gen, das ihn zum Künstler macht.
Nur er sieht die Harmonie in der Fantasie,
kann hervorholen, beschreiben und als
Real erzählen, oft zur Verwunderung vieler!
Doch nicht jede Fantasie entspringt der Kunst!
Sexuelle Fantasien bei Mann und Frau,
Entspringen niederen Beweggründen und dienen:
Der Lustbefriedigung!

Horst Werner

*Ilex-blogspot
 

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Veröffentlicht auf e-Stories.de am 27.10.2017. - Infos zum Urheberrecht / Haftungsausschluss (Disclaimer).

 

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