Michael Steinhoff

Ein Wort zum Sonntag

oder: „so geht sächsisch“

 

Die Sachsen sind ein Eigen-Volk,

mir ihrer Sprachmelodik,

sie kuschen, wenn der Staat sehr grollt,

das ist bei ‚sie’ Methodik.

 

Doch wenn der Gorbi Aufbruch ruft,

dann schwellen ihre Kämme,

sie fahr’n nach Leipzig, folgen dort,

der „nicht mit uns mehr“ Schwemme.

 

Und siehe da: „Wir sind doch wer“,

nicht mehr zu übersehen!

Sie schau’n nach vorn, was da wohl winkt,

seh’n  Helmut’s D-Mark wehen?

 

Der ist doch von der CDU,

den werden sie jetzt wählen;

das bringt uns doch nach von im Nu,

vorbei, das Erbsenzählen.

 

Doch Helmuts Mädchen Angela,

deckt auf den großen Schwindel,

und lässt herein den Flüchtlingsstrom,

ist nicht mehr unser Kindel.

 

Der zeigen wir doch einmal gleich,

dass Freiheit uns jetzt wichtig,

versalzen ihr das „Gut-Mensch-Sein“,

nur „Wir zuerst“ ist richtig.

 

Demokratie; von uns erkämpft,

kann uns gestohlen bleiben,

wenn keiner da ein Machtwort spricht,

den Flüchtling zu vertreiben.

 

Wer zu uns will, der zahle viel,

denn Sachsen ist uns teuer,

die Not der Andern ist uns Schiet,

wähl’n drum ein Ungeheuer.

 

Das nennt sich ja nicht Erich mehr,

den ham’ wir längst vergessen,

davor der „A“ der war ja mal,

auf  „D – zuerst“ versessen.

 

Kieselstein 09/2017

Diesen Beitrag empfehlen:

Mit eigenem Mail-Programm empfehlen

 

Die Rechte und die Verantwortlichkeit für diesen Beitrag liegen beim Autor (Michael Steinhoff).
Der Beitrag wurde von Michael Steinhoff auf e-Stories.de eingesendet.
Die Betreiber von e-Stories.de übernehmen keine Haftung für den Beitrag oder vom Autoren verlinkte Inhalte.
Veröffentlicht auf e-Stories.de am 29.10.2017. - Infos zum Urheberrecht / Haftungsausschluss (Disclaimer).

 

Der Autor:

Bücher unserer Autoren:

cover

Crashland-Suzi Todeszone von Günther Glogowatz



Durch ein technisches Experiment fegte eine schreckliche Katastrophe über einen großen Teil Europas hinweg.
Ein neuer Landstrich mit teilweise eigenartigen Naturgesetzen und „Dimensionsrissen“, welche zu anderen Welten führten war entstanden. Da sogar Beobachtungssatelliten nur unbrauchbare Bilder von diesem Gebiet liefern konnten, wurde es von offiziellen Stellen als X-Territorium bezeichnet. Allgemein benannte man es jedoch als das Crashland.
Da die üblichen Waffensysteme dort größtenteils versagt hatten, war die X-Force gegründet worden. Eine spezielle Armee, deren Ausbildung und Ausrüstung an die merkwürdigen Umweltbedingungen dieses Landstriches angepasst worden waren.
Suzi war Mitglied der X-Force. Während eines Einsatzes gerät sie mit ihrer Truppe in einen Hinterhalt. Es ist der Auftakt im Kampf um die absolute Macht im Crashland.
Verleumdet und dadurch von den eigenen Kameraden gejagt, bleibt ihr nur noch die Flucht durch die Todeszone, um Platon zu erreichen. Denn nur er ist mächtig genug, ihre Unschuld beweisen zu können und den düsteren Machenschaften um die Vorherrschaft im Crashland entgegentreten zu können.

Möchtest Du Dein eigenes Buch hier vorstellen?
Weitere Infos!

Leserkommentare (1)

Alle Kommentare anzeigen

Deine Meinung:

Deine Meinung ist uns und den Autoren wichtig!
Diese sollte jedoch sachlich sein und nicht die Autoren persönlich beleidigen. Wir behalten uns das Recht vor diese Einträge zu löschen!

Dein Kommentar erscheint öffentlich auf der Homepage - Für private Kommentare sende eine Mail an den Autoren!

Navigation

Vorheriger Titel Nächster Titel

Beschwerde an die Redaktion

Autor: Änderungen kannst Du im Mitgliedsbereich vornehmen!

Mehr aus der Kategorie "Satire" (Gedichte)

Weitere Beiträge von Michael Steinhoff

Hat Dir dieser Beitrag gefallen?
Dann schau Dir doch mal diese Vorschläge an:

AfD - NEE von Michael Steinhoff (Ironisches)
Küchenlamento von Margit Farwig (Satire)
All I have to do is Dream von Werner Malkowski (Erotische Gedichte)