Horst Werner Bracker

Herbst

 

Herbst

Herbst/Ballade
Wer hat den Herbst gerufen?
Wer trieb den Sommer aus dem Land?
Ich mag noch keine Schlittenkufen
Will mit dem Sommer gehen, Hand in Hand!
Will bunte Blumen am Bach und Wiesen sehen
Der warme Sommerwind soll mich umarmen
Will am Bach entlang, zum stillen Moor gehen
Will die Wunder der Natur erahnen!

Ich weiß, - ich bin nur ein kleines Rädchen
Im Uhrwerk der großen Mutter Natur
Gekennzeichnet mit einem Häkchen
Damit ich nicht verloren gehe, in der Uhr
Jede Jahreszeit hat seine schönen Seiten
Der Herbst ist ein Kunst beflissener Mann
Er wandert, durch die Auen Weiten
Wo er wunderbare Bilder malen kann!

Bald stehen die Wälder in bunten Tönen
Wer sehen kann, wähnt sich im Märchenland
Der Ahorn, die Buche sind die Schönen
Sie ragen stolz, - sind besonders interessant
Doch ich will nicht ungerecht sein -
Sträucher, Kräuter stehen im herrlichen Flor
Brombeeren, Blaubeeren, Wilder Wein
Tun sich aufgepeppt, - gekonnt hervor!

Der Fliegenpilz mit Weiß getupften roten Hut
Bei ihm bleibe ich länger stehen -
Sein Anblick tun, Augen und Herzen gut
Pass auf dich auf, denke ich, beim Weitergehen!
Pilze. Früchte, Nüsse hängen an den Zweigen
Brombeeren, Himbeeren laden ein zum Snack
Ein Eichhörnchen sitzt in den Zweigen
Verzeih, ich hab dich bös erschreckt

Es dämmert schon, ich trete aus dem Wald
Ein Reh steht reglos am Bach und lauscht
Mich fröstelt, der Abend ist schon kalt
Des Baches klares Wasser leise rauscht

(30.10.2017) e- Storie
*

 

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Veröffentlicht auf e-Stories.de am 30.10.2017. - Infos zum Urheberrecht / Haftungsausschluss (Disclaimer).

 

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