Paul Rudolf Uhl

Z'friedn sei

Nimm vom Lebm de scheenan Seitn,

bind se zu an buntn Strauß

und, weils d Chancn bei de Frau‘n hast,

suach dia glei de beste aus…

 

Hast Familie und aa Kinda,

vielleicht Enkal no dazua,

hast a Arbat und a Wohnung,

lamentier ned, gib a Ruah!

 

Hojbwegs gsund und koane Schmerzn,

Mensch wos mechst n dann no mehr?

Und den Strauß am bestn stejst n

in dei Herz, na gibt s koa Gscher.

 

Sog dia jedn Dog bein Aufsteh:

„Mia geht ´s guad, i bin so zfriedn!“

Dann bist glücklich ganz von sejba

und hast Unglück scho vamiedn…

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