Hans Witteborg

Soviel zu Grün als Tarnfarbe

Soviel zu Grün als Tarnfarbe

Im grünen Gras ein Hüpfer saß,
genüßlich an den Stengeln fraß.
Da guckte so ganz nebenbei
´ne grüne Hüpferin vorbei.

Dem Hüpfer und der Hüpferin
stand alsobald der Sex im Sinn.
Ganz ungestört, wie sie vermeinten.
als sie sich blindlings so vereinten.

Ein Frosch, der ebenfalls im Grün,
ließ sie nicht ihrer Wege ziehen.
Er macht sein grünes Maul ganz breit.
„Willkommen Protein-Mahlzeit!“

Ein Storch, der auch im Grün rumstelzte,
mit scharfem Schnabel Gras umwälzte,
erspähte ihn, wenngleich auch grün,
spießte ihn auf – da hatt´ er ihn.

Da keiner briet den Adebar,
war logisch, was hernach geschah:
die Nahrungskette unterbrach,
auf dürrem Feld der Schiet nun lag.

Doch weil die Hoffnung nun mal grün,
sieht man dort neue Pflanzen blühen.
So ist ´s auch in der Politik.
Mit GRÜN versucht sie nun ihr Glück.

Das Farbenspiel, wie ´s immer sei,
ist doch nur Eulenspiegelei.
Die Hoffnungsfarbe ist halt grün,
mag mancher das Gesicht verziehen!

Politisch das Gedicht? Werdenkt denn sowas!!

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Veröffentlicht auf e-Stories.de am 11.11.2017. - Infos zum Urheberrecht / Haftungsausschluss (Disclaimer).

 

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Vom Ufer aus von Hans Witteborg



Die Gedichte begleiten durch die vier Jahreszeiten und erzählen wie die Natur erwacht, blüht und welkt, wissen von reicher Ernte zu berichten. Der Spätsommer im Park, winterliche Gefilde oder Mailandschaften scheinen auf. Der Autor verwendet meist gereimte Zeilen, zeigt sich als Suchender, der neues Terrain entdecken möchte. Der Band spricht von den Zeiten der Liebe, zeigt enttäuschte Hoffnungen und die Spur der Einsamkeit. Wut und Trauer werden nicht ausgespart. Es dreht sich das Kaleidoskop der Emotionen. Der kritische Blick auf die Gesellschaft und sich selbst kommt zum Zuge. Kassandras Rufe sind zu hören. Zu guter Letzt würzt ein Kapitel Humor und Satire. So nimmt der Autor seine Zettelwirtschaft aufs Korn, ein hoffnungsloser Fall.

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