Paul Rudolf Uhl

TRIEBE

Ein Mensch riecht Küche - und schon muss

er nachseh‘n und hat Speichelfluss

und möcht‘ was essen – unbedingt!

Kann auch nicht zuseh‘n, wenn man trinkt        

 

Was alle tun, ist falsch wohl nie!

So denkt der Mensch - doch Idiotie:

`S ist sinnlos - wenn er – so ein Mist,

dem Herdentrieb verfallen ist!

 

Der Ehrgeiz lässt ihn oft nicht ruh‘n

und treibt ihn an, etwas zu tun,

im Licht zu steh‘n – nur sich zulieb‘:

Aha! – Das ist der Geltungstrieb…

 

Sich fort zu pflanzen strebt er auch…

So war es immer, so ist‘s Brauch!

Und nächtelang er schlaflos liegt,

bis er sein Triebobjekt dann kriegt…

 

Doch - mit der Zeit lässt alles nach

und später heißt‘s   „Gemach - gemach!“

Die Triebe werden bald recht  klein…

So friedlich kann‘s im  Alter sein !

                                                                                 P.U.  12.11.17

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