Robert Nyffenegger

Weihnachten im Altersheim

Im Altersheim zur „Stillen Ruh“ ist Weihnacht angesagt.
Ein Engel auf antiker Truh, zeigt News dir, ungefragt.
Die Mannschaft aus den Zimmern rollt, geputzt, fein aufgemöbelt.
Doch keiner sich von dannen trollt, selbst der, der meistens blödelt.
 
Die Tische sind apart gedeckt, elektrisch sind die Kerzen.
Es wird gar schmackhaft aufgedeckt, die Kasse wird`s verschmerzen.
Verklungen ist das Tischgebet, jetzt geht`s ans grosse Mampfen.
Und wem sich auch der Magen dreht, man muss es reine stampfen.
 
Die Oberin hält eine Red, erzählt, wer grüsst vom Himmel.
Es wird Musik dann aufgedreht, vom Kirchturm fern Gebimmel.
Das Lied obwohl man`s letzt Jahr sang, das klingt heut auch nicht besser
Es liegt an Worten und dem Klang, die Aussprach erst noch nässer.
 
Ein jede sagt welch schönes Fest, wir haben es genossen.
Doch jetzt geht`s dalli in das Nest, der Tag ist schnell verflossen.
 
 

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Die Autorin, geboren 1960, wohnt im Dreiländereck Nordrhein-Westfalen/Hessen/Rheinland-Pfalz. Erst spät hat sie ihr Talent zum Dichten entdeckt und ihre Gedanken und Erfahrungen zusammengetragen. So entstand eine Gedichtsammlung, an der die Autorin gerne andere Menschen teilhaben lassen möchte, und daher wurde der vorliegende Band zusammengestellt.

Das Leben ist zu kurz, um es mit Nichtigkeiten zu vergeuden oder um sich über die Schlechtigkeit der Welt allzu viele Gedanken zu machen. Wichtig ist, dass man sich selbst nicht vergiften lässt und so lebt, dass man jederzeit in den Spiegel schauen kann.

In diesem Sinn denkt die Autorin über Natur, Naturereignisse und ihre Lebenserfahrungen nach. Dem Leser wünscht sie eine positive Lebens-einstellung, viele gute Gedanken und Freude an der Lektüre.

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