Robert Nyffenegger

Weihnachten zu Hause

Ein süsser Duft zieht durch die Stube
Es riecht nach Zimt, meint unser Bube.
Die Mutter äugt durch Küchentür
Und sagt, sie könne was dafür.
 
Sie ist am Kneten, Mischen, Backen.
Ganz eifrig fleissig, echt auf Zacken,
Denn morgen schon ist Weihnachtstag,
Gern macht sie es, ganz ohne Klag.
 
Der Vater schmückt den Weihnachtsbaum.
Das wird ein wunderbarer Traum,
Mit weissen Kerzen, Äpfel, Birnen.
Der Hansli ist am Versli hirnen.
 
Das Änneli, das übt, ganz wild.
Es hat ein Weihnachtslied im Schild.
Es bläst und bläst auf seiner Flöte,
Der Kopf ganz rot, kommt fast in Nöte.
 
Doch schliesslich möcht ich euch verraten,
Das Fest ist wunderbar geraten.
Im kleinen Kreis war man sich klar,
Genau so wird`s auch nächstes Jahr.
 

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Was wäre, wenn ...? Eine Frage, die oft den Menschen anfällt, wenn ihm etwas nicht gelungen ist. Sie kann selbstquälerisch sein und wird deshalb meist vermieden. Ist der Frager stark genug, sich ihr zu stellen und eventuell seelische Qualen zu ertragen, kann sie zu Erkenntnissen führen. Stellt man solche Fragen geschichtlichen Ereignissen, sind die Reaktionen vielfältiger. Was soll's, ist doch vorbei - so die am weitesten verbreitete Reaktion. Aber beim Nachdenken über geschichtliche Unfälle oder Zufälle können sich Gedanken aufdrängen, dass nicht alles genauso und nicht anders hätte passieren müssen!

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