Fritz Reutemann

das monsterburgdebakel

20.12.2017
das monsterburgdebakel

die kolossartige geisterburgfestung
auf 260.000 quadratmeter
mit 14.000 schießschartenfenstern
ohne #fastzinationspotential
das architektonische wrack
das neubaumonster des bnd
mitten in berlin
diese klandestine ästhetik
hinter der sich die deutsche
geheimdienstdesinformation
unsichtbar machen will
die krakenhaft
in alle netze auswuchert
die vorratsdatenspeicherung
ist systemimmanent
& wird dirigatisiert
beim innenminister
hier wird scharf geschossen
mit ein bisschen james bond
auf den is-terror auch hierzulande
auf den bundeskanzlerinnenhaft
geschäftsführend dilettantenhaft
die terroropfer erst nach
einem jahr bemerkelt werden
aber sonst haben wir euch alle im blick
aus unseren schießschartenfenstern
aus diesem monsterbau
mitten in berlin
in den niemand reingucken darf
aber die insassen dieses desasterwracks
zu rausguckern werden
total klandestin versteht sich
in diesem anarcho-wahnsinn steckt methode

© fritz reutemann, poet * freihofstr. 1 * 88131 lindau * tel: 08382/73990 * e-mail: frireu -at- aol -dot- com

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Seinen wohlverdienten Urlaub hat sich Kommissar Heinz Kelchbrunner anders vorgestellt: Erst stößt er beim Graben in seinem Garten auf menschliche Gebeine, dann beschäftigt ihn ein weitaus aktuellerer Todesfall in seiner freien Zeit: Anna Einarsdóttír wird beim Spaziergang von einem Ast erschlagen – und das ist, wie sich herausstellt, nicht dem stürmischen Wetter geschuldet. Kelchbrunner und seine Kollegin Katharina Juvanic nehmen die Ermittlungen auf. Die Spur führt schließlich nach Island, die Heimat der Toten, und zum geplanten Bau eines Staudammes, der eine wertvolle Naturfläche akut gefährdet. Dass Kelchbrunner von oberster Stelle dorthin beordert wird, um weitere Nachforschungen anzustellen, kommt dem umweltbewussten Kommissar gerade recht. Vielleicht gelingt es ihm, nicht nur Licht ins Dunkel zu bringen, sondern gleichzeitig seine eigenen Schlafstörungen und einen schmerzhaften Verlust zu überwinden. Kaum in Island angekommen, muss er sich jedoch gleich mit störrischen Behörden und verstockten bis feindseligen Einheimischen auseinandersetzen. Es scheint, als sei niemandem hier an der Auflösung des Falles gelegen …

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