Sabine Röhl

Das goldene Gedichtbuch

In einer kleinen Buchhandlung liest sie ein goldenes Buch,
mit blau verzierten Buchstaben, lange hat sie danach gesucht.
Es ist fast wie ein Krimi, dass sie die Zeilen fand,
nun hält sie ihren Schatz behutsam in der Hand.
Dort steht in schwarzer Tinte, ein altes Gedicht,
vergilbtes Papier, sie liest es im Kerzenlicht.
Der Augenblick vergeht, sie dreht die Uhr zurück,
dass sie die Worte fand, das ist ihr großes Glück.
Die Jahre sind vergangen, Gedichte sind geblieben,
mit Tränen in den Augen, die Erinnerung wird siegen.
Inspiriert von ihrer Zärtlichkeit verfasste er die Zeilen,
er wollte seine Liebe mit anderen Menschen teilen.
Der Mann, der die Gedichte schrieb, dachte dabei an sie,
er war ein berühmter Dichter und sie vergisst ihn nie.
Sucht sie nach einer Antwort, steht sie im goldenen Buch,
er hat sie sehr geliebt, er hat nach ihr gesucht.

© Sabine Röhl
 

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Veröffentlicht auf e-Stories.de am 22.12.2017. - Infos zum Urheberrecht / Haftungsausschluss (Disclaimer).

 

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