Robert Nyffenegger

Im Altenheim

Wie hat man `s gut im Altenheim.
Ich bin restlos begeistert.
Machst dir vermutlich keinen Reim,
Wie man dort alles meistert.
 
Das Essen ist stets auf dem Tisch.
Servietten hat`s daneben.
Am Freitag gibt es immer Fisch.
Der ist meist nicht am Leben.
 
Was macht man denn den ganzen Tag,
Das kann ich dir nicht sagen.
Man macht einfach, nur was man mag
Und braucht sich nicht zu plagen.
 
Man trifft dort viele Leute an.
Ich sehe täglich neue.
Ich halt mich stets an Frauen dran.
Zeig später dann nie Reue.
 
Und hin und wieder kommt ein Mann,
In einer weissen Schürze,
Der schaut dich ganz verwundert an,
Gibt Pillen, das in Kürze.
 
Im Winter kommt ein Kind zur Welt,
Dann gibt es eine Feier.
Wir singen, was zusammen hält,
Und essen Ostereier.
 
Am Abend bringt man mich ins Bett.
Sie wechseln stets das Zimmer.
Begleitung, die ist immer nett.
Ich denk, ich bleib für immer.
 

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