Horst Werner Bracker

Planet Erde im Umbruch?

Planet Erde im Umbruch?
 
Ballade
Mir träumte, - es wäre längst Frühlingszeit!
Doch an den Bäumen zeigte sich kein grün
Und keine Blumen blühen weit und breit -
Die Natur zeigte kein Frühlingsbemühen!
Mir schien, - die Leere, die Resignation
Die die Menschen in aller Welt befallen
Ist die Natur selbst, in Wald und Feld schon
Betroffen und kränkelnd anheimgefallen!     
Kriege überall, Terror manifestiert sich zur Pest!
Selbstmörder sprengen sich selbst, in die Luft
Nachrichten über das tägliche Grauen, als Manifest!
Politische Verlautbarungen, Sinndeutung - verpufft!
Wir nennen die Gesamtheit der Erde: Biologismus!
Sie besteht aus Milliarden Komponenten des Seins –
Er funktioniert wie ein, exorbitanter Organismus!
Alles unterwirft sich seiner Ordnung, - SO SCHEINST!
Die Jungvögel verhungern, elendig in ihrem Nest
Ihr Futter, die Insekten sterben im Sprühnebel!
Ihr Slogan, das Paradoxon heißt: Cholera oder Pest!
In den Köpfen, Gewinnmaximierung als Knebel.
Wenn wir die Erde weiter so gedankenlos schänden
Und die Gleichgültigkeit uns wohlig umfangen hält!
Wird sich die schöne Heimat Erde, - gegen uns wenden!
Dann nutzt uns keine Reue, kein Bedauern, kein Geld!
(25.05.2017) – Storie
                                   *
Glyphosat, krebserregend oder nicht! Für die Natur auf jeden Fall ein Fluch!
 
 
Glyphosat – alle reden davon. Mutmaßungen über Giftigkeit, Krebs auslösend, ja oder nein, werden angestellt. Vermeintliche Fachleute, Chemiker, Möchtegern Spezialisten melden sich zu Wort und diskutieren über pro - und Kontra mit gewichtigen Mienen und genießen sichtlich, die einmalige Gelegenheit, zum Fachmann einer hochkomplexen Materie hochstilisiert zu werden. Politiker, ohne Abitur, ohne Hochschulabschluss debütieren zum Genwissenschaftler und Chemiker.
Selbst gestandene Wissenschaftler stehen sich, - was Glyphosat und dessen Toxizität beim Menschen, (Krebs) anbetreffen, konträr gegenüber! 
Fakt jedoch scheint für die Gesamtheit der Natur zu sein, dass nur pro - Glyphosat genmanipulierte Pflanzen dem Glyphosat unbeschadet überstehen, z.B. Feldfrüchte!
Es ist ein Total-Herbizid (2. B. Hauptbestandteil von ,,Round-up") und zerstört alle Pflanzen, egal ob Kultur- oder Wildpflanzen.
Unkraut mit (RB) Glyphosat wird in der EU für fünf weitere Jahre zugelassen, weil Deutschland überraschend zugestimmt hat. Ohne das deutsche Ja hätte es keine Mehrheit gegeben. Die EU-Kommission muss die Entscheidung aller Mitgliedsstaaten nun umsetzen.
Die Abstimmung in Brüssel kann nicht wiederholt werden. Glyphosat ist das weltweit am häufigsten verwendete Unkraut Vernichtungsmittel.
Nur partielle genmanipulierte Pflanzen überleben die Giftdusche. Damit werden die Nahrungsquellen für Insekten vernichten, die wiederum Nahrungsquellen für viele Vogelarten sind.
Es bestehen zu dem große Zweifel an der Bewertung seiner Giftigkeit.
Bereits im März 2015 stufte die Weltgesundheitsorganisation @HO) den Stoff als, wahrscheinlich krebserregend beim Menschen" ein, die europäische Lebensmittelbehörde (EFSA) im November 2015 jedoch als ,,wahrscheinlich nicht krebserregend". Spuren von Glyphosat wurden 2015 in mehrere deutsche Biersorten nachgewiesen.
H.W. Bracker 2017
 
Bei der Studie ,,Urinale 9015"wurden in 99,6 Prozent der Urin Proben von rund 2.000 Deutschen hohe Glyphosat Werte nachgewiesen, obwohl sich über die Hälfte der Teilnehmenden von Lebensmitteln aus ökologischem Landbau ernährten. Die Proben von Kindern und Jugendlichen ergaben die höchsten Messwerte.' Wie Glyphosat überhaupt in den menschlichen Körper gelangt und was eine Dauerhalte Belastung dort bewirkt, ist bislang nicht erforscht. Daher muss eigentlich das im EU-Lebensmittelrecht geltende Vorsorgeprinzip berücksichtigt werden das heißt so lange seriöse Hinweise auf gesundheitliche Risiken im Raum stehen, darf Glyphosat nicht weiter auf dem Äckern eingesetzt werden. Basierend auf Glyphosat gibt es zudem umfangreiche landwirtschaftliche Produktionsketten, bei denen Nutzpflanzen dafür gezüchtet sind, dagegen resistent zu sein. Damit vereinfacht sich die Produktion und der Ertrag wird erhöht. So sind erhebliche Teile der Landwirtschaft weltweit von dieser Produktionskette abhängig. Ein Verbot würde also die Erträge reduzieren. Ein weiterer Einsatz verstärkt aber die Folgen wie Reduzierung der Artenvielfalt und Bodenqualität.
Zudem entwickeln Unkräuter mit der Zeit eine Resistenz gegen Glyphosat, was dazu führt, dass ständig größere Mengen eingesetzt werden.
Daher müsste EU-weit ein tragfähiges Konzept ausgearbeitet und durchgesetzt werden, das langfristig ohne aggressive Gifte und die dazu entwickelten Spezial - Züchtungen auskommen.
Die Hamburger Wirtschaftsbehörde hat aktuell das in Hamburg bestehende Glyphosat Moratorium verlängert um die öffentlichen Bedenken Rechnung zu, tragen.
Presse dossier  16.12.2017.
 

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Veröffentlicht auf e-Stories.de am 06.01.2018. - Infos zum Urheberrecht / Haftungsausschluss (Disclaimer).

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