Irene Lichtenberg

Werte und Gesellschaft

Widersinnig ist der Mensch in seinem Tun.

Die Parkplätze werden immer weniger,

jedoch die Autos werden immer größer.

Der Platz für Wohnraum wird immer geringer,

doch die verfügbaren Wohnungen

immer teurer und geräumiger.

 

Wohin bewegen wir uns?

Zu einsamen Reichen in riesigen, leeren Residenzen?

Verdrängt eine kleine Schar vermögender Menschen

den ganzen Rest auf die „niederen Ränge“?

Was können wir dagegen tun?

 

Die Schwelle zur Gewalt wird niedriger,

die Gehälter von Fußballern und Managern immer höher.

Wir haben weniger Arbeitslose,

doch unzählige Geringverdiener und Hartz IV-Empfänger.

Gibt es noch Grenzen?

Grenzen der Grausamkeit, der Rücksichtslosigkeit,

der Gier??

 

Schließt Macht die Weisheit aus?

Vernichtet Reichtum die menschlichen Werte?

Wir dachten, große Not würde den Menschen

auf seine niederen Instinkte reduzieren.

Nun sehen wir zu, wie Geldgier und Machthunger

genau das tun.

Was bleibt vom Menschen,

wenn er vergisst, wer er ist?

 

Werden wir einfach verschwinden,

wenn unsere Gier alles zerstört hat?

Wie andere Kulturen vor uns?

Vielleicht ein Segen für den Rest des Universums.

 

Und doch: es gibt Weisheit und Freundlichkeit,

es gibt Liebe und Rücksicht unter den Menschen.

Diese Welt hat das Potential zum Paradies,

doch der Weg dahin ist steinig,

solange Macht wichtiger ist als Weisheit,

solange Dummheit verbreiteter ist als Freundlichkeit.

 

Werte machen aus Hominiden Menschen,

machen aus Horden eine Gesellschaft.

Wir haben veraltete Werte über Bord geworfen,

statt sie zu erneuern und anzupassen.

 

Lasst uns unsere Werte wieder entdecken.

Wir brauchen sie heute dringender denn je.

Es ist Zeit für Erneuerung und Rückbesinnung.

Es ist Zeit für eine Gesellschaft der Menschlichkeit.

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Veröffentlicht auf e-Stories.de am 19.01.2018. - Infos zum Urheberrecht / Haftungsausschluss (Disclaimer).

 

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