Helga Aberle

Am See

Alleine am See.

Die Füße im Wasser,
die Nase keck in der Luft:
ich rieche und atme
jenen besonderen Duft.

Es planschen die Kinder,
haben einen riesigen Spaß;
Fische sich tummeln
weit draußen im Nass.

Die Sonne lässt Sterne
auf Wellen blinken;
irgendwo spielt jemand Klavier
und vom Ufer aus kannst du
den Schiffen winken.

Die Wärme der Sonne
in meinem Gesicht,
Möwen, getragen vom Wind.
Und ich lebe in jenen Oasen
aus denen die Träume sind.

Und ich träume den Traum
aller Träume,
träum ihn für mich ganz allein.
Doch Träume nur Schäume;
ach, ich sehn mich danach
wieder bei dir zu sein.

Wo bist du, was machst du
in deinem Himmel dort oben?
Bist frei, wie ein Adler so frei...
und ich - noch immer mit,
und in dir verwoben.

Der Wind bläst müde
über den See;
auf Wellen schaukelt ein Boot.
Und im Herzen ist mir
vor Sehnsucht ganz weh -
blicke verloren ins Anbendrot.

 

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