Hans-Werner Lücker
Vom Aufstieg zum Ausstieg
Vom Aufstieg zum Ausstieg
Der Aufstieg ist zwar mühelos geschafft,
doch dann gerät der frühe Mut ins Wanken:
Am Gipfelkreuz erhängt sich seine Kraft
und Schwindel lässt den Boden drohend schwanken.
Sein Weg nach unten führt zur Höllenqual:
Die Hände fassen Ketten, krampfen, klammern.
Das Denken lässt dem Herzen keine Wahl:
Es jagt das dünne Blut durch seine Kammern.
Seit jenem Tag ist nichts mehr wie es war:
Es treiben Berge, Tunnel, Leitern, Brücken
mit ihm ihr böses Psychospiel Gefahr –
wird jemals ihm der Ausstieg daraus glücken?
copyright H.W.L. aus "Meine Lebensgedichte" Kapitel "Mitten im Leben"
P.S. Ein "ziemlich" autobiografisches Gedicht
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Veröffentlicht auf e-Stories.de am 21.02.2018.
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