Adalbert Nagele

Als ich zum Regenbogen ging

Mich hat immer schon sehr angezogen,
ein bezaubernd schöner Regenbogen,
kam mir schon des Öfter'n in den Sinn,
d'rum macht ich mich auf den Weg dort hin.

Wäre alles echt gewesen, wär's gelogen,
doch im Traum ging ich zum Regenbogen;
energiegeladen stieg ich an ihm empor sehr hoch,
doch auf einmal fiel ich in ein finsteres Loch.

Oben angekommen, löste sich der Regenbogen nämlich auf,
ich flog in die Tiefe, schlug mit meinem Waschbrettbauch empfindlich auf;
bin in einem kalten Alpensee gelandet,
schlussendlich am Ufer, ganz geschafft, gestrandet.

Eine Biene machte sum,
viele Kühe standen um mich rum,
Sonne hat zart 'runterg'lacht,
bin so schließlich von dem Traum erwacht.


© Adalbert Nagele

Regenbogen – Aquarell © by Adalbert Nagele

Bild zum Gedicht Als ich zum Regenbogen ging

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