Andreas Vierk
Himmel und Erde
Am Blütenzweig die erste Mirabelle
saugt Echos in die gelbe Krümmung ein.
Sie möchte wie die Montgolfiere sein.
Der Himmel flieht im Wind wie die Gazelle.
Der Abend, braun und beige in Gazeschlieren,
will in Pupillen wie in Trichter sinken,
will Rausch aus ihnen wie aus Brunnen trinken.
Er muss sich wandernd in sich selbst verlieren.
Vorsichtig zieht an schlanken Fingerspitzen
die rote Waldameise mit Mandibeln,
so fein, durchsichtig wie gehauchtes Glas.
Noch muss die Zeit in jeder Pore sitzen.
Die Sterne stürzen von den Wolkengiebeln
und regnen in das taubeschwerte Gras.
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Veröffentlicht auf e-Stories.de am 06.04.2018.
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