Klaus Ortmann

Yogis WM-Frust

Yogis WM-Frust

Klaus Ortmann

 

Mit Hochmut und ‘ner großen Fresse

stellt die Elf sich vor die Presse

und fragt, ohn‘ daß sie Skrupel plagen :

Wer will uns denn in Rußland schlagen ?

 

Doch leider schon im ersten Spiel

verpassten sie das gesteckte Ziel,

als Mexico mit Witz und Schwung

verpaßt der „Mannschaft“ ‘ne Abreibung.

 

Über das zweite Spiel gegen Schweden

brauchen wir gar nicht lang zu reden,

denn da haben wir genauso wenig gerissen,

uns mit dem Siegtor vor Glück fast beschissen.

 

Mario Basler hält Özil nicht die Stange,

drum fackelt er auch nicht lange

und attestiert Özil mit frecher Gosch

die Körpersprach eines toten Frosch.

 

Trainiert haben sie wie besessen,

nur das Toreschießen völlig vergessen.

Au Scheiße, ist es etwa jetzt schon zu spät,

daß sich das Turnier zu unseren Gunsten dreht ?

 

Der absolut miserablen Vorspiele wegen

glaubten sie die Südkoreaner vom Platz zu fegen,

doch der Schuß ging diesmal voll in die Hos.

Mann, was war bloß mit euch Traumtänzern los ?

 

Völlig ratlos faßt sich der Yogi an den Kopf :

Gewonnen haben wir nicht mal ‘nen Blumentopf,

und müssen ab sofort kleine Brötchen backen

und mühselig den Wiederaufbau packen.

 

Bei seiner Not und schwacher Blase

suchte er verzweifelt Rat in seiner Nase,

doch außer einem Popel war nix drin,

flöten ging der erhoffte Gewinn.

 

Gewaltig stieg in ihm hoch der Frust,

lang wird er noch leiden unterm Verlust.

Dann suchte er in der Hos‘ seine Eier

und verzichtete auf die Siegesfeier.

 

Wo war eigentlich in der Niederlage

Deutschlands größte politische Plage ?

Sonnt sie sich sonst in des Erfolges Glanz,

geht sie bei Niederlagen sofort auf Distanz.

 

Was uns aber mitnichten ist einerlei,

wenn Deutschland geht ihr am Arsch vorbei.

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