Robert Nyffenegger

Eine Sommernacht im Wald

Mit Hängematte, Wurst und Brot,
Getränke und Kollegen,
So ging man früher ohne Not,
Des Abenteuers wegen,
 
In freien Zeiten in den Wald,
Um dort zu übernachten.
Natürlich fürchtet` man sich bald
Obwohl wir reichlich lachten.
 
Die Hängematte, hoch im Baum,
Versprach erhofften Hort.
Doch leider kam es nie zum Traum,
Geräusche immerfort.
 
Ein Rascheln hier, ein Knacken dort,
Der Angstpfiff eines Hasen.
Der Wind, er rauscht in einem fort,
Das Herz beginnt zu rasen.
 
Und was am Boden vor sich geht,
Das kann man nur erahnen,
Wenn man nicht mal ein Wort versteht,
Sind`s die verstorb`nen Ahnen.
 
Von Ferne pfeift die Eisenbahn,
Ein Zeichen der Kultur.
Schon fühlt man sich viel besser dran,
Und pfeift auf die Natur.
 
Beim ersten fahlen Sonnenstrahl,
Steigt man vom Baum hinunter,
Gemampft wird rasch das Morgenmahl,
Man ist noch gar nicht munter.
 
Zu Hause aber wird man Held,
Hat selbst den Wolf vertrieben.
Das nächste Mal gehn wir mit Zelt,
Mit allen unsern Lieben.
 

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