Ramona Benouadah

In Winters Todeskälte keine Lerche singt

Fanfare ihres Todes in der Welt erklingt,
in Winters Todeskälte keine Lerche singt.
Des Feuers Sühne in den Menschenherzen brennt,
in Winters Kälte der Tod kein Erbarmen kennt.

Der spitze Dorn des Schmerzes in der Welt verglüht,
in Winters Todeskälte keine Rose blüht.
Des Feuers Sühne in den Menschenherzen siegt,
in Winters Kälte der Frühling im Grabe liegt.

 

Im Gedenken an die Opfer des Holocaust!!

"Kristallnacht": Die Welt schaute zu!

In der Nacht des 9. Novembers 1938 wurden überall
in
Deutschland Synagogen, Geschäfte, Wohnungen
zerstört.
Juden wurden gedemütigt und misshandelt - vor den
Augen der Deutschen und der Welt.
Ramona Benouadah, Anmerkung zum Gedicht

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Veröffentlicht auf e-Stories.de am 05.09.2018. - Infos zum Urheberrecht / Haftungsausschluss (Disclaimer).

 

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Dieses Buch ist ein Teil meines Lebens, das ich schrieb, als ich gerade mein zweites Kind verloren hatte. Bis dahin war mir unbegreiflich, warum es gerade immer mich traf, dieses viele Pech und Unglück. Mir alles von der Seele zu schreiben, war eine große Erleichterung für mich, zu vergleichen mit einer Therapie. Es half mir einfach . In dem Moment , als ich alles Erlebte niederschrieb, durchlebte ich zwar alles noch einmal und es schmerzte, doch ich hatte mir alles von der Seele geschrieben und fühlte mich erleichtert. Genau dieses Gefühl, möchte ich an Leser heranbringen, die auch vom Pech verfolgt sind, damit sie sehen, das es trotzdem doch immer weiter geht im Leben. Ebenso möchte ich es an Menschen heranbringen, die nicht soviel Pech im Leben hatten, aber sich gar nicht mit anderen Sorgen von Fremden belasten wollen. Und wenn es nur ein einfaches Gespräch oder ein guter Rat ist, das hilft schon sehr viel.

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