An einen Sonnestrahl

Viele Menschen,
denen ich jeden Tag begegne.
Fremde,
Gute Freunde,
Bekannte,
Verwandte, .......

Es werden Feten gefeiert,
Witze erzählt,
Alle wollen mir eine Freude machen,
weil sie sehen, dass ich traurig bin.
Sie fragen nicht warum,
und sind einfach nur da.
Ich habe gute Freunde.
Und ich bin dankbar.

Aber plötzlich sitze ich da.
Alle um mich herum reden auf mich ein und lachen.
Suchend lasse ich meinen Blick schweifen.
Alles scheint mir so unwirklich und fern.
Ich registriere nicht, was sie zu mir sagen.
Ich weis nicht, wonach ich suche.

Plötzlich fällt mir auf,
dass du nicht da bist.
Und ich merke,
dass ich trotz allem alleine bin.
Allein in Gesellschaft!!!

Zebra

Ich habe anfangs dieses Gedicht ohne Kommentar gelassen, weil ich denke, dass es keiner zusätzlichen Worte bedarf. Ich wünsche allen Menschen, die gerade Ähnliches erfahren Stärke, und dass der Sonnenstrahl sie wieder erreicht, damit sie nicht mehr alleine sind.Tanja Schneider, Anmerkung zum Gedicht

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Veröffentlicht auf e-Stories.de am 04.07.2004. - Infos zum Urheberrecht / Haftungsausschluss (Disclaimer).

 

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