Roland Drinhaus

Deutschland, Oktober 2018





 
Die Blumen stehn in voller Blüte ,
die sonst zu dieser Zeit schon blass ;
durch kühle frostgehauchte Nächte ,
weissgrau gefroren sind im nass .
Die Sonne.... seltsam warm am Himmel ,
durchwühlt die Schwaden ihrer Stadt ;
der Nebel... grauer leicht als Schimmel ,
schon bald den Kampf verloren hat .
Er ist nicht mehr so dicht wie früher ,
als er den Blick zum Boden trübte ,
als er zu dicht war, selbst für Reiher ,
dass er am Teichrand fliegen übte .
Auch Menschen scheinen mir verändert ;
wo ist der lachend frohe Blick ?
der Schritt zu hektisch; kaum geschlendert ,
wünscht selten "guten Tag" zurück  .
Man scheint zwar aufmerksam zu handeln ,
man lästert auch nicht über Maß ,
versucht man freundschaftlich zu bandeln ,
wird mancher Blick so kalt wie Glas .
So geh ich durch den Park nach Hause .
Die Vogelstimmen... sind vertraut ;
Auf der Bank mach ich ne Pause ,
der Bach ist wasserlos... verstaubt .
In seinem Bachbett ruhen Blätter ,
so bunt und scheinbar voller Leben....
doch ich find Wasserglucksen netter ,
die Blätter würd es dort nicht geben .

 





politische Version:


               Die Blumen stehn in voller Blüte ,
               die sonst zu dieser Zeit schon blass ;
               durch kühle frostgehauchte Nächte ,
               weissgrau gefroren sind im na
ss .
   Die Sonne.... seltsam warm am Himm
el ,
                 durchwühlt die Schwaden ihr
er Stadt ;
             der Nebel... grauer leicht als Sc
himmel ,
                     schon bald den Kampf verl
oren hat .
                 Er ist nicht mehr so dicht wie
früher ,
                        als er den Blick zum Bod
en trübte ,
         als er zu dicht war, selbst für Reihe
r ,
               dass er am Teichrand fliegen übte .
                                           Auch
Menschen scheinen mir verändert ;
                 wo ist der lachend froh
e Blick ?
                                         der Sch
ritt zu hektisch; kaum geschlendert ,                                                                      wünscht selten "guten Tag" zurück  .
                Man scheint zwar aufm
erksam zu handeln ,
                                              man
lästert auch nicht über Maß ,
              versucht man freu
ndschaftlich zu bandeln ,
                                wird m
ancher Blick so kalt wie Glas .
                  So geh ich durc
h den Park nach Hause .
                             Die Vo
gelstimmen... sind vertraut ;
                                  
auf der Bank mach ich ne Pause ,
         der Bach ist
wasserlos... verstaubt .
             In s
einem Bachbett ruhen Blätter ,
             so bunt und scheinbar vol
ler Leben....
             doch ich find Wasserglucksen netter ,
             die Blätter würd es dort nicht geben .








 

Liebe Leser
Nobody ist perfect.... selbst die Tools des
e-stories Gedichtseditors nicht.
Die Verschiebung des Akostrichons in der
politischen Version lässt sich leider nicht
mehr ändern. Denn in der Vorschau vor dem
Absenden des Textes, wird es mir korrekt
angezeigt. Ich bitte daher um Entschuldigung
und empfehle, am besten die 1. Version
(die fehlerlos ist) zu verwenden.
Gruß Roland
Roland Drinhaus, Anmerkung zum Gedicht

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