Gerhard Krause

Post

 

Der Briefträger der mied mein Haus,
trug er tags die Briefe aus.
er hat auch keine Post für mich,
wo ich doch ständig denk an dich.
du kannst mich leider nicht hören
ich will mich nicht direkt beschweren.

Hast vielleicht wirklich keine Zeit
und so wenig Gelegenheit.
sag' sehe ich das so richtig
ich bin für dich gar mehr so wichtig
und so bin ich dann eben nur
für dich die zweite Garnitur.

Das lange Warten nervte mich
so dachte dann vor kurzem ich,
so seh' dich hier um, das geschah
hier war für mich ein Glück so nah.
Ich fass mit meinem Herzen zu
in zweiter Reihe bist nun du.

Zu oft vergisst man eines meist
auch große Liebe sich verschleißt,
wenn sie nicht stetig wird erneuert
und ewig Liebe man beteuert.
Zudem reizt die Gelegenheit
zu schönen Stunden gern zu zweit.

Hat man sich dann neu orientiert
Vergangenes sich nicht verliert
und immer bleibt ein großes Stück
in der Erinnerung zurück.
Heut steht der Briefträger vor der Tür,
klingelt, hat einen Brief von ‘ihr‘.

Nicht autobiographisch, frei geschrieben.

24.10.2018                 Gerhard Krause

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Der Zettel war in meinem Briefkasten ein strahlend weißes Blatt Papier. Und darauf ein großer, roter Blutstropfen. Mein Entsetzen hätte nicht größer sein können, als ich diese »Nachricht« zwischen ein paar uninteressanten Werbesendungen fand ...
Seit vielen Jahren ist sie auf der Flucht vor einem Stalker. Als dann plötzlich ihr Kater mit ihr spricht, glaubt sie zuerst, den Verstand verloren zu haben, doch er schlägt ihr tatsächlich einen Ausweg vor:
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