Horst Fleitmann

Ein schöner Traum

Ich träumte in der letzten Nacht
was in der Welt dann wohl geschieht
wenn jeder etwas andres macht
als das, was man so täglich sieht.
 

Es fing, wie ich beschreiben möcht‘
im Kleinem an, wie man es kennt.
Zunächst erschien sie ungerecht,
die Welt. Na ja, das ist der Trend.

Doch dann sah ich in meinem Traum
in einem großen Menschgewühl,
ich glaubte es ja selbst erst kaum:
Es gab da Menschen mit Gefühl.

Sie sprachen miteinander und
was außerordentlich schon war,
sie hörten zu sich, manche Stund'
und wünschten Glück sich offenbar.

Dann sah ich an den Ländergrenzen
wie junge Leute sich umarmen
auch Menschen mit bald 70 Lenzen
vor kurzem dort noch Grenzgendarmen.

All diese Menschen lachten fröhlich
ganz gleich, wes Farbe ihre Haut.
Zunächst schien mir das ungewöhnlich,
doch als ich näher hingeschaut

sah ich zudem noch was sie denken.
Kein Mensch konnte verstellen sich.
Wahrheiten waren es, die lenkten.
Jedwede Lüge war vom Tisch.

Man lebte frei und ungezwungen,
gar jeder gönnte jedem viel
und niemand sprach mehr mit zwei Zungen.
Man sah wie das zusammenfiel,

das unsre Erde krank gemacht,
seit dem es Menschen gibt auf ihr.
Nun war’s die Liebe nur die lacht
statt Missgunst, Bosheit, Geiz und Gier.

Die Welt konnte nicht schöner sein.
Ich weiß, ich hab das nur geträumt.
Doch wär ich wach geblieben… nein!
Dann hätt ich wirklich was versäumt.

© Horst Fleitmann 10/2018

Diesen Beitrag empfehlen:

Mit eigenem Mail-Programm empfehlen

 

Die Rechte und die Verantwortlichkeit für diesen Beitrag liegen beim Autor (Horst Fleitmann).
Der Beitrag wurde von Horst Fleitmann auf e-Stories.de eingesendet.
Die Betreiber von e-Stories.de übernehmen keine Haftung für den Beitrag oder vom Autoren verlinkte Inhalte.
Veröffentlicht auf e-Stories.de am 24.10.2018. - Infos zum Urheberrecht / Haftungsausschluss (Disclaimer).

 

Der Autor:

Bücher unserer Autoren:

cover

Liebhaberstück -Xenia- von Noreen Aidan



Wie wird man erfolgreich?
Die Hebamme Xenia praktiziert altes Heilwissen, feiert keltische Rituale und baut gleichzeitig als moderne Unternehmerin eine Network-Marketing-Organisation auf. Als sie von einem Geschäftspartner gebeten wird, seinen Bruder Thorsten für ihr gemeinsames Unternehmen zu gewinnen, ahnt sie noch nichts Schlimmes. Doch als sie Thorsten gegenüber steht, erkennt sie schockiert, dass es sich bei ihm um den Arzt handelt, mit dem sie sich noch wenige Tage zuvor in der Klinik erbitterte Gefechte geliefert hat. Für Thorsten ist dieses komische Geschäft, das sein Bruder mit dieser Xenia aufbaut, eine große Lachnummer [...]

Möchtest Du Dein eigenes Buch hier vorstellen?
Weitere Infos!

Leserkommentare (3)

Alle Kommentare anzeigen

Deine Meinung:

Deine Meinung ist uns und den Autoren wichtig!
Diese sollte jedoch sachlich sein und nicht die Autoren persönlich beleidigen. Wir behalten uns das Recht vor diese Einträge zu löschen!

Dein Kommentar erscheint öffentlich auf der Homepage - Für private Kommentare sende eine Mail an den Autoren!

Navigation

Vorheriger Titel Nächster Titel

Beschwerde an die Redaktion

Autor: Änderungen kannst Du im Mitgliedsbereich vornehmen!

Mehr aus der Kategorie "Abstraktes" (Gedichte)

Weitere Beiträge von Horst Fleitmann

Hat Dir dieser Beitrag gefallen?
Dann schau Dir doch mal diese Vorschläge an:

Die Frau von Horst Fleitmann (Gedanken)
Oiss draht si... von Paul Rudolf Uhl (Abstraktes)
Von Karl-Heinz an Karl-Heinz von Karl-Heinz Fricke (Dankbarkeit)