Horst Fleitmann

Tatsächlich erlebt

Was ich erlebt‘, vorletzte Nacht
das ist schon ziemlich kurios.
Hab gestern drüber nachgedacht
ob ich’s gereimt hier sage. Bloß…
 

wenn ich’s erzähle, ungefragt.
schadet es mir,  wenn‘s jeder weiß?
Die halbe Welt hat’s schon gemacht,
obwohl… die Sache ist schon heiß.

Gleichwohl  will es nicht verschweigen
auch wenn‘s mir nicht zum Ruhm gereicht,
denn ich gehör‘ wohl zu dem Reigen
derjenigen, die weiterreicht,

wenn ihnen was zu Ohren kommt
das bisher weithin unbekannt
und sicherlich nicht jeden frommt.
Drum lest jetzt weiter, ganz entspannt.

In letzter Nacht  so gegen zehn,
ich war recht müde von dem Tag,
Da wollte ich zu Bette geh‘n,
und kaum dass ich in diesem lag

fiel es mir siedend heiß dann ein,
und glaubt es mir, es war nicht schön.
Das, dachte ich, kann es nicht sein
grad jetzt, wo ich will schlafen gehen.

So stand ich also wieder auf
egal ob‘s dauerte, ob nicht…
das Risiko nahm ich in Kauf,
setzte mich hin, schrieb dies Gedicht.

Was einzig mich nervös gemacht
war, dass es mir nicht mehr fiel ein,
was ich in der vorletzten Nacht
erlebte, just bei Mondenschein.

Na ja, im Grunde ist‘s egal.
Ich überleg mir noch den Schritt
ob, wenn’s mir einfällt, noch einmal
ich es gereimt hier teile mit.

Insofern, liebe Leserschaft
Seid nicht zu böse jetzt mit mir
Ich hab‘ mich schließlich aufgerafft
schrieb diese Zeilen auf‘s Papier.

Fazit:

Was nutzt Erlebtes, noch so spinnert*,
wenn man sich nicht mehr dran erinnert

*verrückt

©  Horst Fleitmann 2018

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