Inge Hoppe-Grabinger

Wassergesänge


Die Wolken verwandeln die Landschaft brutal,
das dunkelste Grau muss sich breiten,
die Ränder der Berge leuchten fahl,
als ob die Winde sich streiten.

Die Winde zerren an Baum und Strauch,
es glänzen schwarz die Hänge,
der Nebel quillt, ein weißer Rauch,
es donnern Wassergesänge.

Und ringsumher und immer mehr
strömt Wasser aus finsteren Spalten
im wilden Rausch, vom Toben schwer
in sprudelnden Gestalten.

Wie weggewischt des Menschen Spur,
und alles, was alltäglich.
Es ist ein Aufruhr der Natur:
so schön und unerträglich.

28. Oktober 2o18 - ihg -
 

*)  Aufgrund eines Unwetters das Schauspiel
von 1OO Wasserfällen vor dem Sankt Gotthard-
Tunnel auf Schweizer Seite.



 

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