Klaus Ortmann

Schneewittchen und die sieben Zwerge

Merkel und die sieben Zwerge

 

Merkel strahlt hier noch vor lauter Glück

und denkt an konkurrenzlose Tage zurück

als sie als Schneewittchen mit ihren Zwergen

unangefochten regierte hinter den Bergen.

 

Zwölf Jahre ist sie nun in Amt und Würden,

in der sie kläglich riß so manche der Hürden,

aber wegen der Zwerge in ihrem Kabinett,

unangefochten blieb auf dem Berliner Parkett.

 

Ihre Konkurrenten hat sie immer gestutzt

auf eine Größe, die ihr hat genutzt,

sie hat sie gefügig und kleinlaut gehalten,

damit sich nur ja keiner konnte entfalten.

 

Deren Zwergengröße reichte gerad dafür aus,

um sie herum zu kriechen wie eine Maus,

Einer, der es wagte ihr Kontra zu geben,

blieb nur noch kurze Zeit politisch am Leben.

So sammelte sie über die Jahre um sich herum

nur ein erkennbar qualifikationsloses Panoptikum.

 

Als bestes Beispiel gilt Seehofer, der Bayer,

dem sie immer dann schmerzhaft quetschte die Eier,

wenn er es wagte seinen Kopf zu erheben,

um der Politik eine andere Richtung zu geben.

 

Selbst wenn diese Zwerge sich noch so recken

reichte es grad mal den Arsch ihr zu lecken.

Aber eines Tages ist der Bogen überspannt,

dann, wenn sich ein Funken entwickelt zum Brand,

ihr die Zügel aus den Händen gleiten

und man ihr klar widerspricht beim Streiten.

 

Vor allem fühlt sich das Volk nicht mehr vertreten,

sondern massiv vernachlässigt und getreten,

was, wenn die Politik zum Selbstzweck verkommt,

bei den Wahlen deutlich zum Ausdruck kommt.

 

Jetzt werden die politischen Zwerge zu Riesen

und die, die sie bisher arschkriechend priesen,

packen ihr bisher umjubeltes Schneewittchen

hart und rücksichtslos ans Titt. . . ., äh, am Schlawittchen.

 

Da Merkel nie gelernt hat, wenn es geboten,

ihren Rücktritt mit Anstand und Würde auszuloten,

bleibt uns nur übrig ohn‘ jedes Unbehagen,

sie mit Schimpf und Schande aus dem Amt zu jagen.

 

Die Geschichte wird ihrer als Zwerg gedenken,

weil sich ihre Ziele auf Macht nur beschränken,

uns aber fehlte es leider an Verstand und Mut,

sie zu stoppen bei ihrem : „Nach mir die Sintflut“.

 

Sollte sie endlich gehen nach mehr als zwölf Jahren

mit breit gesessenem Arsch und strubbeligen Haaren,

noch heftig widersprechend dem sichtbaren Beweis,

Konflikte ausgesessen zu haben auf ihrem Steiss.

können wir nur schamvoll im Boden versinken,

sie nicht gestoppt zu haben beim dauernden Linken.

 

Liebe Frau Merkel

spüren Sie jetzt unseren berechtigten Groll ?

Wir haben die Schnauze gestrichen voll !!

 

Die bange Frage ist, wie schaffen wir die Wende

nach ihrem als desaströs zu bezeichnenden Ende ?

Kriegen wir nach zwei verlorenen Kriegen und ihr

den Arsch nochmal hoch im Weltraubtierrevier ?

 

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