Karl-Heinz Fricke

Tragische Wochen und Tage

Das Haus ist vieler Menschen Hort,
enthält es doch so viel im Leben.
Nicht gerne zieht daraus man fort,
den bess'ren Ort wird’s selten geben.

Man füllt sein Haus mit vielen Sachen 
vom Mobilar ganz abzuseh'n.
Mit denen kann man vieles machen,
und plötzlich gibt es ein Gescheh'n.

Es war zwei Uhr nach Mitternacht,
da klingelte das Telefon.
In ihrem Haus sei ein Brand entfacht,
berichtete des Nachbars Sohn.

Entfernt davon nur zwanzig Meter,
steht unser so vertrautes Haus.
Es herrschte regnerisches Wetter,
das löschte nicht die Flammen aus.

Es kam sehr schnell die Feuerwehr
nach einer Stunde war's geschafft.
Wir sahen keine Flammen mehr,
nur dichter Rauch durchzog die Nacht.

Der Brand, der hat uns sehr bewegt
die lieben Nachbarn tun uns leid.
Natürlich hat's uns sehr erregt,
Ihr Unglück in der Trauerzeit.

Des Nachbarn Bruder starb vor Wochen,
der Hausfraus Vater just vor Tagen.
Vom Schicksal furchtbar hart getroffen.

Mit Mitleid ist dazu zu sagen.,
ein alter Spruch fällt mir grad ein:
"Ein Unglück kommt nicht oft allein !"

31.10. 2018

Anmerkung: Die Flammen schlugen durch das Dach als wir aus den Betten stiegen. Ein hoher Ahornbaum steht davor. Gleich daneben stehen sechs hohe Nadelbäume, sehr dicht an unserem Hause. Das Haus ist sehr beschädingt und es muss wahrscheinlich abgerissen werden. Zum Glück war es windstill und die Flammen erreichten den Ahorn nicht. In zwei Tagen ist die Beerdigung des Vaters. Es sind gute Nachbarn mit denen wir 35 Jahre eng befreundet sind.

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