Renate Tank

AM FLUSS


AM FLUSS

 

Ich gehe zurück in meinen Gedanken:
Der Blumenschmuck dort fast überquoll,

die einladenden Plätze bunt und lebensvoll.
Und die Spiegelungen des Sommers im Fluss
steigerten den Gesamtgenuss…


Eine steinerne, alte Brücke stahl viele Blicke.
Sehr malerisch wies sie den Weg
ins bunte Treiben…
Hier entschwand aller Druck der Zeiten,
da Augen an so viel Schönem hängenbleiben.

 

Freude war überall zu spüren,
und man schaute auf Menschen,

die entspannt neben dem Wasser flanieren. 
Ihr Lachen begleitete sie dabei, 
- hier verströmte sich Gleichmut und keine Hetzerei.

 

Ich weiß, wohin ich meine Schritte lenke:
auf die andere Seite, fast bis zu ihrem Ende.
Ein italienischer Zauberer mit besonderer Gabe
hatte sich im Verträumten,
von Flora Umsäumten niedergelassen.

 

Nun strömten sie aus allen Gassen,

um das Beste im romantischen Eiscafé

nicht zu verpassen!

 

Dieses Selbstverwöhnen hilft auch versöhnen;
lässt Schwieriges besser gelingen.

Genießen und Treiben in
BLAUWOLKENZEITEN
gehört zu den schönsten Dingen…

****

Jetzt ist November - der Fluss hat sich
in gedämpfte Melancholie gehüllt.
Dem Entenvolk ist das egal, 
- ja, der schöne Sommer war einmal:
In ihm hat sich Mensch und Tier gechillt…

 

© Renate Tank
- November 2018 -

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