Gerhard Krause

Schulerlebnisse, die Mäuse

1941 in Schlesien

Wenn ich an meine Schulzeit denke
und mich auf einiges beschränke,
auf den Spaß, den wir oft mal hatten,
regte an zu neuen Taten.
Es war dann in der Klasse acht,
die Mädchen war‘n auf sich bedacht
die meisten schon am Reifen,
was Jungen nie so recht begreifen,

Denn ihnen wuchs das Haar und Busen
sie wollten nun auch gern was schmusen.
doch sagten sie zu uns ganz schnöde
ihr seid doch dazu viel zu blöde.
So was vom Schmusen und vom Küssen,
da wolln wir Jungen noch nichts wissen.
doch da die Mädchen ständig prahlen
wir werden's ihnen mal heim zahlen.

Beim Schwimmkurs im dem Freibad nun
dann wussten wir was ist zu tun
Das Umkleidehäuschen war schon alt
je ein Raum für Jungs und Mädchen halt.
Da hier wird sich umgezogen
wir hatten‘ Einsicht‘ ungelogen
durch diese schmalen Bretter Ritzen
beim schau'n kam mancher Jung ins schwitzen.

Die Mädchen fühln sich ungesehen
betatschten sich, schön an zu sehn.
sie waren frei und ausgelassen
so unbesorgt nicht zu fassen.
Es hat dabei der Fritze Mersoll
ne Schachtel mit Mäusen voll.
die schüttete er beim umziehn dann
in diesen Raum gleich nebenan.

ne Panik bei den Mädchen dann
sie liefen raus und kaum was an
ein Geschrei und ein lamentieren,
wir waren uns am amüsieren.
Woher die Mäuse plötzlich kamen
blieb ‘ungeklärt‘ und ohne Namen.
Die Mäuse die verkrochen sich schnell
weil denen war die Sonne zu hell.

9.11.2018                                        Gerhard Krause

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