Margit Farwig

Im Wacholderhain

 

 

 

 

 

 

Auf gelbem Sand die Heide steht

sie leuchtet lieblich unentwegt

Geborgenheit, und weißt du noch
es gibt sie wieder und kommt doch

 

dazwischen legt sich Grünes hin
das Gras umschlingt der Heide Sinn
und der Wacholder dunkel grünt
nach ein paar Wochen er sich rühmt

die schönsten Beeren weit und breit
hängen an meinem Holderkleid
ein Duft liegt ihnen jetzt schon an
was soll das werden also dann

weiß stehen Birken schlank im Bild
die Kiefern zieren Zapfen wild
wenn es knackt, fall‘n sie koppolster
landen auf des Mooses Polster

und immer im Wacholderhain
fällt mir ein kleines Liedchen ein
das singe und das summe ich
doch wie es heißt, das sag’ ich nicht

© Margit Farwig
Heute sind die Bücher "Waldmedizin - Die Heilkraft der ätherischen  Baumöle" eingetroffen, darin das Gedicht steht.
www.joy-verlag.de - wer gerne nachschauen möchte

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Veröffentlicht auf e-Stories.de am 15.11.2018. - Infos zum Urheberrecht / Haftungsausschluss (Disclaimer).

 

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Die Autorin versteht es, mit Worten Stimmungsbilder zu malen und den Leser an der eigenen Begeisterung am Land zwischen Meer und Bodden teilhaben zu lassen. In ihren mit liebevoller Hand niedergeschriebenen Gedichten und Geschichten kommen auch Ahrenshooper Impressionen nicht zu kurz. Bereits nach wenigen Seiten glaubt man, den kühlen Seewind selbst wahrzunehmen, das Rauschen der Wellen zu hören, Salzkristalle auf der Zunge zu schmecken und den feuchten Sand unter den Füßen zu spüren. Visuell laden auch die Fotografien der Autorin zu einer Fantasiereise ein, wecken Sehnsucht nach einem Urlaub am Meer oder lassen voller Wehmut an vergangene Urlaubstage zurückdenken.

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