Inge Hoppe-Grabinger

Der Tanz überm Schreibtisch


Mein Blick spaziert auf dem Schreibtisch umher:Was sind das für seltsame Dinge?
Papier überall und noch viel mehr vertrocknete Gummiringe.

Und Bilder, Patronen und Münzen, ganz viel, und Stifte und Klammern und Scheren,
Kalender und ein Pinselstiel, und Zettel, die endlos sich mehren.

Mein Blick weicht aus, sucht unbedingt, bedingungslos das Neue.
Da seh ich was, was oben schwingt, damit es mich erfreue.

Ganz sanft schwingt da ein Spinnentier, von warmer Luft getragen.
Die Spinnenseele ist nicht mehr hier, die Schlacht ist schon geschlagen.

Graziös bewegt es sich im Kreis. Ich sehe es und staune.
ES weiß etwas,  was ICH nicht weiß, auf der andren Seite vom Zaune.

Der Tanz am Silberfadenseil verbietet mir das Fragen.
Aus welcher Richtung kommt der Pfeil ... ist nicht vorherzusagen. ....

l7. November 2o18  - ihg -


 

Diesen Beitrag empfehlen:

Mit eigenem Mail-Programm empfehlen

 

Die Rechte und die Verantwortlichkeit für diesen Beitrag liegen beim Autor (Inge Hoppe-Grabinger).
Der Beitrag wurde von Inge Hoppe-Grabinger auf e-Stories.de eingesendet.
Die Betreiber von e-Stories.de übernehmen keine Haftung für den Beitrag oder vom Autoren verlinkte Inhalte.
Veröffentlicht auf e-Stories.de am 18.11.2018. - Infos zum Urheberrecht / Haftungsausschluss (Disclaimer).

 

Die Autorin:

Bücher unserer Autoren:

cover

Der Dämon und das Bauernmädchen | Erotischer Roman von Doris E. M. Bulenda



»Ich werde ein Engerl für euch rufen. Das wird über euch wachen, wenn ihr beieinanderliegt. Und den Samen vom Hans in die Agnes pflanzen. Dann wird das hübsche Mädchen bald guter Hoffnung sein.« Mit einem Kind wollen das junge Bauernmädchen und ihr Geliebter ihre Heirat erzwingen. Aber die Beschwörung geht schief, ein dunkler Dämon erscheint und entführt Agnes in seine Welt. Doch statt Angst und Schrecken erfährt Agnes ein wildes Feuerwerk der Leidenschaft, denn ihr dämonischer Gebieter ist ein wahrer Meister des Liebesspiels. Mit dem festen Vorsatz, das Bauernmädchen für sich zu gewinnen, greift er zu allen Tricks der lustvollen Verführung, wobei ihm seine ausgeprägte dämonische Anatomie zugutekommt.

Möchtest Du Dein eigenes Buch hier vorstellen?
Weitere Infos!

Leserkommentare (0)

Inge Hoppe-Grabinger hat die Funktion für Leserkommentare deaktiviert

Navigation

Vorheriger Titel Nächster Titel

Beschwerde an die Redaktion

Autor: Änderungen kannst Du im Mitgliedsbereich vornehmen!

Mehr aus der Kategorie "Besinnliches" (Gedichte)

Weitere Beiträge von Inge Hoppe-Grabinger

Hat Dir dieser Beitrag gefallen?
Dann schau Dir doch mal diese Vorschläge an:

Frühlingsgedicht ( im Amphibrachys) von Inge Hoppe-Grabinger (Frühling)
Von der Feder zum Computer von Karl-Heinz Fricke (Besinnliches)
Ausgeträumt von Heino Suess (Aktuelles)