Horst Fleitmann

Gut und böse

Es sieht so aus, als ob die Guten
die wir rings um uns rum vermuten,
bei weitem häufiger wohl sterben,
als alle Bösen hier auf Erden.

Zwar nutz ein vorbildliches Leben,
um gutes Beispiel auch zu geben.
Der Böse doch lebt (unerklärlich)
wohl länger und ist fast unsterblich.

Denn, las man je in den Berichten
über die Tags zuvor Verblich’nen,
dass wer zu Recht wohl wär gestorben
und dass er lebenslang verdorben?

In allen Sterbefall-Anzeigen,
(und das wird ewig wohl so bleiben),
wird der, der sich davongemacht,
mit Lob und Segen nur bedacht.

Posthum gilt folglich als ein Guter
der Bösewicht war, (selbst akuter). 
Es kann nur die Erklärung geben:
Das Böse bleibt einfach am Leben.

© Kn 303 (177), 2018

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