Hildegard Kühne

Das Lächeln

Das Lächeln

 

An diesem Tag, da fühle ich mich traurig.
Und frage mich auch nach dem Grund.
Ich bin gesund und habe keine Schmerzen
Ein Besuch liegt mir tief im Herzen.

Die Dame liegt im Bett und lächelt mich an,
blass ihr Gesicht mit wenig Kraft.
So auch ihr Lebens Saft verschwand,
in meiner Hand ruht ihre kalte Hand.

Vom Jenseits das Gesicht gezeichnet,
doch lächelt sie mich immer an.
Wann bin ich dran, fragt sie ganz leise.
Sacht fahre ich ihr übers Haar.

Die Dame schaut auf, lächelt mich an,
ihr Blick sehr dankbar und fragt, wann?
Ich sage dann: „Wenn der Herr es für richtig hält“.
Die kalte Hand ruht noch in meiner,
es ist kaum zu fassen, schon lächelt sie von fern.

© Hildegard Kühne


 

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