Manfred H. Freude

Vertrieben



Durch die schwarze Brille
ist das Meer wie glänzender Asphalt
Am anderen Ende der Lichter
Fern die Heimat die wir verlassen

Auch die alten Kirchen boten keine Heimat
und die düsteren Wolken sind auch hier
mit unserem Blut schreiben wir HEIMAT
auf die weißen Flächen von Schnee

Zartheit in verschwitzten Kellern
so nass die nackten Körper
die alten Lieder der alten Heimat
und bleiben doch Sklaven überall

Solange die Kerzen noch brennen
solange etwas Feuer im Haus
wird man weiter Kinder gebären
und das alte Volk lebt fort




Aachen, 2004-07-01




****************************** Autoreninfo ***************************
Manfred H. Freude geb. am 02.04.1948 in Aachen

Lyrik, Philosophisches, Escapistenlyrik, Natur, Gedanken, Allgemein, Nachdenkliches, Gefühle

© 2004 MANFRED H. FREUDE


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Veröffentlicht auf e-Stories.de am 05.07.2004. - Infos zum Urheberrecht / Haftungsausschluss (Disclaimer).

 

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Buch von Manfred H. Freude:

cover

FREUDE - Das dichterische Werk 2002 - 2006. Freude beim Lesen von Manfred H. Freude



Gedichte Edition. Manfred H. Freude, geboren in Aachen, lebt und arbeitet in Aachen. Erste Gedichte 1968. Er debütierte 2005 mit seinem Gedichtband: Alles Gedichte – Keine Genichte. Weitere Gedichte und Essays in verschiedenen Anthologien, Zeitschriften; Prosa und Lyrik im Rundfunk und in weiteren sechs Gedichtbänden. 2007 wurde eines seiner Dramen mit dem Titel: Im Spiegel der Ideale aufgeführt; 2008 sein Vorspiel zum Theaterstück: Faust-Arbeitswelten. Sein letzter Gedichtband heißt: Vom Hörensagen und Draufsätzen. Er erhielt zahlreiche Auszeichnungen und Anerkennungen. Er studiert an der RWTH Aachen Literatur, Kunst und Philosophie.

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