Meike Schrut

Dezemberzeit - traurige Zeit?!

Wenn es etwas gibt, was mich freudig stimmen soll
o, sag es mir doch schnell!
Im Dezember - kurz nach dem Fest der Freude und der Liebe - einst ich mein Mütterlein verlor..
Und später? Sogar vor Nikolaus - mein Sohn woanders wohnen wollt!
Vertane Chance aus irgendeinem Jahr ...
Wenn ungeliebt man ist, wieso wurde ausgehalten viel zu lang?
Das Glück - so erfasste ich dann schnell! -
muß selbst ich zwingen
da gab es kein zurück!
Du warst dann da, bliebst auch bei mir..
(der Zweifler tief in mir, der fragte sich erneut: "Wird dieses Glück für ewig sein?")
Ein einfacher Mensch bin und werde ich nie sein!
Ewig?
Was dieses Wort bedeutet?
Grabsteine, die scheinen für alle Zeiten da zu stehen -  das Drumherum besagt: ewig stimmt hier nicht !
Sogar Gevatter Tod
schüttelt arg betrübt sein Haupt...
Denn wo im Angesicht der Gräber noch gelogen und geheuchelt wird,
da weiß man, wo man steht...
Auf meinem Grabstein möge stehen:
"Ich komm` gewiß bald wieder.."
Gräber und die schöne Zeit - wie paßt denn das zusammen?
Wenn alle Tränen längst geweint, mußt du nichts mehr fragen!
 

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Veröffentlicht auf e-Stories.de am 01.12.2018. - Infos zum Urheberrecht / Haftungsausschluss (Disclaimer).

 

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Über den Tag hinaus zu schauen, heißt für mich, neben dem Alltag, dem normalen Alltäglichen hinaus, Zeit zu finden, um das notwendige Leben mit Gefühlen, Träumen, Hoffnungen, Sehnsüchten, Lieben, das mit Lachen und Lächeln zu beobachten und zu beschreiben. Der Mensch braucht nicht nur Brot allein, er kann ohne seine Träume, Gefühle nicht existieren. Er muss aus Freude und aus Leid weinen können, aber auch aus vollem Herzen lachen können. Jeder sollte neben dem Zwang zur Sicherung der Existenz auch das Recht haben auf romantische Momente in seinem Leben.

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