Robert Nyffenegger

Der Weihnachtsbaum

Ist man erstmals pensioniert,
Läuft doch nichts mehr wie geschmiert.
Man sitzt blöd im Stubensessel,
Wartet, dass sich leert der Kessel.
 
Ja, man sollte doch was tun,
Denn es kommt der Tag zum Ruh`n.
Ehefrau nur immer plagen,
Schlägt doch langsam auf den Magen.
 
Denke ich jetzt an die Zeiten,
Die bald Freude tun bereiten,
Kann ich mich doch nützlich machen,
Mit verschied 'nen Weihnachtssachen.
 
Dies Jahr spiel ich Weihnachtsbaum!
Ist für meine Frau der Traum!
Streck die Arme, steh auf Beinen,
Lass die Kerzen herrlich scheinen.
 
Hab geübt, bring es auf Stunden,
Komme damit über Runden.
Selbst die Nadeln lass ich fallen,
Was der Frau nicht will gefallen.
 
Steckt mich in den Wasserkübel,
Finde ich jetzt doch sehr übel.
Doch in diesen heilig Zeiten,
Möchte man nur Freud bereiten.
 
 

Diesen Beitrag empfehlen:

Mit eigenem Mail-Programm empfehlen

 

Die Rechte und die Verantwortlichkeit für diesen Beitrag liegen beim Autor (Robert Nyffenegger).
Der Beitrag wurde von Robert Nyffenegger auf e-Stories.de eingesendet.
Die Betreiber von e-Stories.de übernehmen keine Haftung für den Beitrag oder vom Autoren verlinkte Inhalte.
Veröffentlicht auf e-Stories.de am 04.12.2018. - Infos zum Urheberrecht / Haftungsausschluss (Disclaimer).

 

Der Autor:

Bücher unserer Autoren:

cover

Gwyrn und Axtkämpfer Saxran auf erotischer Wanderung zwischen den Welten - Erotischer Fantasy-Roman von Doris E. M. Bulenda



Ich hätte nie im Traum daran gedacht, dass ein Besuch auf einer Faschingsparty solche Konsequenzen haben könnte. Eingeplant hatte ich eine Menge Spaß, gern auch frivoler Art. Meine Freundin schleppte mich häufig auf Veranstaltungen, wo auch in der Horizontalen die Post abging. Doch was bei diesem Fasching passierte, war jenseits des Erklärbaren. Irgendein als Magier verkleideter Partybesucher beschwor lustigerweise germanische Götter. Und dann stand ER plötzlich vor mir, ein Typ mit Axt, er wirkte ziemlich desorientiert und nannte sich Saxran. UND er war attraktiv. Ich schnappte ihn mir also. Nicht nur die Axt war recht groß an ihm. Hätte ich allerdings damals schon geahnt, was das noch für Konsequenzen haben würde… Saxran war absolut nicht von dieser Welt, und seine Welt sollte ich bald kennenlernen. Sie war geprägt von Unterwerfung, Schmerz, Lust und jeder Menge Abenteuer.

Möchtest Du Dein eigenes Buch hier vorstellen?
Weitere Infos!

Leserkommentare (7)

Alle Kommentare anzeigen

Deine Meinung:

Deine Meinung ist uns und den Autoren wichtig!
Diese sollte jedoch sachlich sein und nicht die Autoren persönlich beleidigen. Wir behalten uns das Recht vor diese Einträge zu löschen!

Dein Kommentar erscheint öffentlich auf der Homepage - Für private Kommentare sende eine Mail an den Autoren!

Navigation

Vorheriger Titel Nächster Titel

Beschwerde an die Redaktion

Autor: Änderungen kannst Du im Mitgliedsbereich vornehmen!

Mehr aus der Kategorie "Satire" (Gedichte)

Weitere Beiträge von Robert Nyffenegger

Hat Dir dieser Beitrag gefallen?
Dann schau Dir doch mal diese Vorschläge an:

Der Alte hat Geburtstag heut von Robert Nyffenegger (Erfahrungen)
Heute sind wir so von Uwe Walter (Satire)
Herbstlöwenzahn von Inge Hornisch (Jahreszeiten)