Martin Jungeblut

Funkeln

Es strahlt ein neues Licht,
es funkelt und es bricht
des Lebens Licht in Farben -
viel Mühe kost's es nicht.

Voll Wärme sind die Lichter schön,
dass jedes kalte Herz es wärm.
Nie lehrt man sie - sie strahlen
in die Welt, sie malen
die dunkelst' Flecken mit ihr' Zauberkraft,
die unverhofft das Schöne schafft.

Jed' Farbe ist ein Meisterwerk
und neben and'ren Farben noch verstärkt
im Sternenlichtgewimmel
webt's Zauber wie den Abendhimmel.

Niemand lehrte sie zu strahlen,
dass sie des Schicksals eigen Farben stahlen.
Niemand lehrte sie das Ende,
wenn einst an der Zeiten Wende
ihr Licht mit einem Mal verlischt
und Dunkel ihre Spur verwischt.

Es geht ihnen wir die Sterne:
Sie strahlen und sie funkeln gerne
zur Freude jedes, der sie funkeln sieht,
doch jeder Stern einmal herniedergeht.

Die Sonne sieht das Funkeln und Vergehen,
beginnt nach unzähl'gem Verlöschen zu verstehen.
Ach, könnt sie selbst dem Schicksal wehren,
doch wird die Zeit selbst ihr stolz' Licht verhehren.

So funkelt sie zurück zum jungen Licht
und sagt im Stillen: Fürcht Dich nicht.
Wenn Dein Licht bricht und Nacht nimmt zu,
berg ich Dich warm und bett' Dich zur Ruh.

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