Hans Fritz

Frühwinterwald


Der Herbst gibt eine Abschiedsschau
mit aufgewirbelt buntem Blatt.
Es verliert sich im Novembergrau
was farbenreich geleuchtet hat.

Stiller Zauber Wald und Flur ergreift,
der junge Winter stellt sich ein.
Manche Äste sind schon zart bereift
im morgendlichen Dämmerschein.

Ein Windstoss rüttelt am Gezweig,
möcht’ erwecken zu neuem Leben,
wenn über jeden Weg und Steig
Zeichen langer Winterruhe streben.

Zur Mittagszeit ein Hauch von Azur
sucht die Wolkenschar zu teilen.
Es ist wie ein Vergolden der Natur,
das lädt in Gefilden still zu weilen.

Abendfriede zieht herauf schon bald
mit roten Malen über fernem Gipfel.
Es dunkelt früh im Winterwald,
schwarz ragt der Tannenwipfel.

Am Ende des Waldwiesensaums,
dort, beim Jagdhüttengerippe,
im Schatten hohen Wildkirschbaums
ein Reh beäugt die Futterkrippe.

Abendhimmel ein paar Flocken streut,
Schneefall lässt noch auf sich warten,
mag begleiten Weihnachtsgeläut
über Acker, Wald und Garten.

Der Weg zurück im Dämmerschein,
geprägt von schwächelnd Mondesfahl,
führt über Stock und rauen Stein,
vorbei an Buschwerk dürr und kahl.

Der Gang durch Wald und Hag,
Frühwinterwaltens eingedenk,
gleicht besinnlichem Wandertag
als vorweihnachtlich Geschenk.


 

 

 

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Veröffentlicht auf e-Stories.de am 08.12.2018. - Infos zum Urheberrecht / Haftungsausschluss (Disclaimer).

 

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