Margit Farwig

Ein Eistropfen

 

 

 

Durch die kalte Winternacht
fällt ein Tropfen leise, sacht
sieht rein gar nichts und verzagt
weil es ihm so nicht behagt

war er doch in Sommernacht
leicht gefällig aufgemacht
auf die Reise bis zur Erd
dass was Großes aus ihm werd

wehgeklagt sei's in ihm wohl
fühlt sich innerlich ganz hohl
sieht auch keine Sternenschar
wie es sonst so üblich war

ach, es ist ja Eises kalt
Schnee schon leuchtet aus  dem Wald
wär ich doch nur auch soweit
hätt' als Flocke ich geschneit

meiner Seel', wann bin ich dran
ich als Eises Tropfen rann
Schneeflöckchen, herrjemine
fülle Lücke heut' im Schnee

einem Gänseblümchen gleich
fühle ich mich plötzlich reich
sehe meine Schwestern an
die ich sofort leiden kann

finster scheint die Nacht nicht mehr
funkeln will ein Sternenheer
Flocken reich es glitzernd spricht
wir als Flöckchen schenken Licht

©  Margit Farwig  18. 12. 2014

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