Robert Nyffenegger

Nichtig und flüchtig, alles ist nichtig*

Was hat der Mensch doch nur geschafft
In tausend und mehr Jahren.
Von früh bis spät sich aufgerafft,
Getrotzt vielen Gefahren.
 
Geschlechter haben sich bemüht
Für Wohlstand und Komfort.
Und jetzt wo alles ist erblüht,
Wirft man es über Bord.
 
Man fragt sich, wozu soll es sein,
Ist alles doch vergänglich.
Die Vorderen sind längst im Schrein,
Vergessen längst hinlänglich.
 
Aus Nichts hat man geschaffen viel,
Besieht man es, ist`s nichtig.
Von Anfang an fehlte der Deal,
Und das wäre doch wichtig.
 
*Kohelet der Prediger
 
 

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