Robert Nyffenegger

Weihnachts Phobie

Denk ich an Weihnachten, ach welch Graus!
Da geh ich nirgends hin und bleib zu Haus.
Ich schliesse Türen und die Fenster,
Mir graut es vor Weihnachts Gespenster.
 
Wird nur gefressen und gesoffen.
Trifft Menschen, die man nie getroffen.
Man plappert ständig dummes Zeug.
Man macht vorm Pfaffen den Verbeug.
 
Und überall die tropfend` Kerzen.
Und die Oktaven und die Terzen.
Und all das heilige Gedusel,
Macht Kopfschmerzen mehr als der Fusel.
 
Und auch die unerzog`nen Enkel,
Die keiner jemals stellt in Senkel.
Die plärren wegen der Geschenke,
Weil stets das falsche, man bedenke.
 
An Weihnachten mach ich auf Ostern,
Da back ich Eier auf dem Toaster.
Versteck im Garten sie geschwinde,
Auf dass sie niemals jemand finde.
 
 
Ich bitte die vielen Weihnachtsfanatiker um ein grosses Pardon
 
 

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