Horst Fleitmann

Gedanken zur Weihnacht

Man kann sich selber kennenlernen,
wenn man beschenkt wird, ungefragt
und beim Geschenkpapier entfernen
sich überwindend "Danke" sagt.
 
Beschenkt mit gleichem Buch von neulich,
dem zehnten Schlips den man so hasst
dem Schal, der wieder mal abscheulich
und dem Pullover der nicht passt,
 
neben Parfüm für das Intime
den Süßigkeiten noch und noch.
Und alle machen gute Miene
zum Weihnachtseinkaufsstresstag doch
 
Hab überlegt gerad‘ ein wenig:
Schön wär‘s, fiel Heilig Abend aus
und jeder säße nur glückselig
ganz familiär bei sich zuhaus‘
 
Man redete und lachte reichlich
ohne diesen Geschenkekram
sehr vielen wär's dann furchtbar peinlich:
Man könnt‘ ja denken man sei arm.
 
Arm dran sind wir, die uns beschenken
nur dann, wenn man den Grund vergisst:
Oft meiden wir doch dran zu denken,
warum das Fest entstanden ist.

©  Horst Fleitmann 2018

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