Roswitha Pogotz

Singa und Weihnochtn

 

Des Singa is vorbei,

jetzt kehrt de Ruah ei,

oa Wocha nu bis Christkind kimmt,

hoff scho, dass ma wos mitnimmt.

 

De Krippn is nu oiwei ned gricht,

wos fiar a schlechte Zeiteinteilung spricht.

Nimm ma oiwei recht vü vor,

hob ned bedocht den Chor.

 

Ohne singa gehts bei miar nimma,

tua mih do auf mih bsinna,

gfrei mih üwa jedn rechtn Ton,

mecht jo ned ausgliefat sei an Hohn.

 

Do wo ich wohn, liegt nu koa Schnee,

weisse Weihnochtn waan scho schee.

Jetzt geht des Hoffn an,

gfrei mih aufs Christkindl schon.

 

Weiße Weihnochtn, recht vü Schnee,

wann ih dann in dMettn geh,

bsinn mih auf des Wunda Christ,

schee dast boid bei uns bist.

 

Schau auf dih und deine Leit,

soilln olle zfriedn sei in dera Zeit,

wannst dann ah zwischendurch zu deine Leitln gehst,

hobts ned netta zWeihnocht a scheenes Fest.

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