Gerhard Krause

Der Reiher

 

Der erste Schnee der ist gefallen
das kann doch nicht gefallen allen,
für Mensch und Tier ist‘s hinderlich
für‘s Auge doch schön winterlich

Im Schnee da stand am Rand vom Weiher
schon lange wartend hier ein Reiher,
Er wollt sich fangen einen Fisch,
den zum Frühstück, der fett und frisch.

Der Fisch der sah den Reiher stehn,
der hat es auf mich wohl abgesehn
und taucht nach unten sogleich ab,
entkam des Reihers Schnabel knapp.

Der Reiher wurde ruhelos
wo krieg ich was zu fressen bloß,
ich fliege jetzt mal hin zum See,
schuld an allem ist nur der Schnee.

23.12.2018                                            Gerhard Krause

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Es wurde sehr viel geschrieben über jene Jahre der unseligen Diktatur eines wahnwitzigen Politikers, der glaubte, den Menschen das Heil zu bringen. Das meiste davon beschreibt diese Zeit aus zweiter Hand! Ich war dabei, ungeschminkt und nicht vorher »gecasted«. Es ist ein Lebensabschnitt eines grünen Jahzehnts aus zeitlicher Entfernung gesehen, ein kritischer Rückblick, naturgemäß nicht immer objektiv. Dabei gab es Begegnungen mit Menschen, die mein Leben beeinflussten, positiv wie auch negativ. All das zusammen ist ein Konglomerat von Gefühlen, die mein frühes Jugendleben ausmachten. Ich will versuchen, diese Erlebnisse in verschiedenen Episoden wiederzugeben.

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