Karin Lissi Obendorfer

Vierter Advent

Vier Kerzen begegnen sich zu gemütlichen Stunden

Besinnliches sie in dieser Zeit bekunden

in dem Leuchten der ersten Kerze steht geschrieben

„ ich möchte dass die Menschen einander achten und lieben“

in der zweiten Kerze werden die Worte sichtbar

„ich möchte den Frieden einläuten in alle Herzen“

in der dritten Kerze ist der Wunsch im flackernden Schein zu lesen

„ein Lächeln und geöffnete Türen finden die Gemeinsamkeit“

die vierte Kerze spricht

„ich wünsche mir dass alle Menschen den eigentlichen Sinn

des Weihnachtsfestes empfinden und Warmherzigkeit möge

sie miteinander verbinden“

 

© Karin Lissi Obendorfer 23.12.2018

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„Krachen, Scheppern und dann gewaltiger Lärm, als ein schwerer Gegenstand an die Wand geworfen wurde. Oh verdammt, die Verrückte spielte drüben in der Küche schon wieder ihr absolutes Lieblingsspiel – Geister vertreiben. Gleich würde sie hierher ins Wohnzimmer stürzen, wo ich versuchte, in Ruhe meine Hausaufgaben zu machen. Und dann würde sie mir wieder lang und breit erklären, welches Gespenst gerade versucht hatte, durch die Wand zu gehen und sie anzugreifen. Ich hasste sie! Ich hasste dieses Weib aus ganzem Herzen!“ Die 13-jährige Eva lebt in einer nach außen hin heilen, kleinbürgerlichen Familie. Hinter der geschlossenen Tür herrscht Tag für Tag eine Hölle aus psychischer und physischer Gewalt durch die psychopathische Mutter und den egomanischen Vater. Verzweifelt versucht sie, sich daraus zu befreien. Vergebens - bis ihr ein altes Buch in die Hände fällt. Als letzten Ausweg beschwört sie daraus einen Teufel. Er bietet ihr seine Hilfe an. Aber sein Preis ist hoch...

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