August Sonnenfisch

WEIHNACHTEN - Zeit der Fragen und Zweifel





EPIKTET (um 50 bis um 138 nach Christus):
"Es sind nicht die DINGE, die uns beunruhigen, sondern die MEINUNGEN,
die wir von den Dingen haben."

 

 WEIHNACHTEN –
Zeit der Fragen und der Zweifel
 




Faktizitäten:
kosmische und menschliche Fakten


Drei Tage und Nächte nach der
Jahresmitternacht:
nach der Sonnenwende am
"Wendekreis des Steinbocks":
im Beginn der Tierkreissinfonie, die dem
Geistigen gewidmet.
Im Beginn der "Rauhnächte"
der Germanen, wie der
"Heiligen Nächte" der Anthroposophen.


Drei Tage und Nächte nach
der Wende: das Fest
eines "Sol invictus" der Römer -
das Christgeburtsfest amtschristlicher Kirchen:
Ein Heiland sei uns geboren.
Ein Retter durch seine tätige
Lehre der Liebe und
der Wahrheit, die
die Mächtigen erzürnt. Damals
wie gegenwärtig. So
ward er gemartert und gemordet.
Ein Erleuchteter hienieden.
Unerwünscht und ersehnt gleichermaßen.

 

Sichtweisen und Konstrukte

Eine jede Menschengeburt sei eine
Weihnacht für die einen:
ein Mensch, der
ein Ebenbild Gottes,
tritt ein
in diese Welt.

Für andere hingegen sei
die Niederkunft eines Menschen
allein die Geburt
einer Gebärenden, eines
Werktätigen
und Konsumenten.


Für dritte wiederum sei jedwede
Menschengeburt
allein die Geburt
eines Sünders,
der ohne die Tat des Christus
verloren und verdammt.


Geburten allemal, die vielfach
mitnichten gewollt
und gesteuert
durch die
Menschen auf Erden.


So schrumpft die Menschheit
(ob Ebenbild,
Konsument oder Sünder)

in Teilen dieser Welt,
in anderen ihrer Regionen wächst
und wächst die
Menschheit an Zahl.
Ins Unermessliche anscheinend.

 

* * *

Doch wo bin ich es, der
schrumpft? - Und wo werde ich der,
der ich eigentlich bin? ...
Wo bin ich göttlich? - Wo hemme
ich mich, wo hemmt
mich die Welt? ...
Wo lüge ich, "korrigiere
mein Glück"? -
Und wo bin ich wahrhaftig?

Liebe ich mich selbst im
göttlichen Sinn?

Wo bin ich nicht "trocken
hinter den Ohren":
als ein Mitglied der Horde
symbiotischerweise der Horde verhaftet?
Ein Mitläufer im Mainstream -
 Jahrhunderte nach
jenem Kaiser Augustus:
Mitläufer in den Tagen
fassadendemokratischer Demokratien -
bar jeglicher Dialoge
eines Sokrates von Athen.

Doch wo bin ich erwachsen,
grown-up,
individuiert:
mit eigenen Gedanken,
eigenen Gefühlen,
eigenen Gedichten,
eigenem Genius und Geniestreich?
Wo bin ich eine Künstlerin
ein Künstler?

 

* * *

WEIHNACHTEN – Zeit der Fragen
und der Zweifel.

 




 

(c) August Sonnenfisch, 2.000 Jahre danach:
am 24. Dezember 2018 ff

12 RAUHNÄCHTE sind's:
je eine für einen jeden der 12 Monde (Monate) -
und 13 HEILIGE NÄCHTE: je eine für einen jeden der 12 Monde
sowie eine dreizehnte für den Christus - den erleuchteten
Lehrer für die einen - den Himmelsgott auf Erden für die anderen.

 

 

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