Robert Nyffenegger

Weihnachtszeit- Flucht auf den Mond

An Weihnacht bin ich auf dem Mond
Und lös das Mondkalb ab.
Weil wichtig ist, dass man`s mal schont,
Und bring mich selbst in Trab.
 
Denn diese Zeit, ich sag es gleich,
Ist Horror sechs Mal sieben.
Ein jeder macht auf butterweich
Und spricht nur von den Lieben.
 
Wenn ich dann so von oben guck,
Dann bin ich sehr gelassen.
Auf Erden ist man jetzt im Druck,
Ein jeder möchte passen.
 
Da es hier wenig Leute gibt,
Erspar ich mir Geschenke.
Der Mann im Mond ist schwer verliebt
Und schmust jetzt in der Schenke.
 
Und wenn ich einmal schlafen will,
Dann wechsle ich die Seite.
Auf dieser ist es dunkel, still,
Man sieht nicht in die Weite.
 
Wenn Liebe einfach Lüge ist,
Zumindest bloss noch Brauch,
Betreibt ein sogenannter Christ,
Ganz einfach nur Missbrauch.
 
 

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