Hartmut Wagner

Das lange Schwert von Heribert

Dem Heri-, Heri-, -bert, -bert, -bert,
dem fehlt ein langes Schwert, Schwert, Schwert,
für seine Ehepflicht, -pflicht, -pflicht.
Das hat er leider nicht. 

Und das betrübt ihn gar so sehr
und macht ihm auch das Leben schwer.

Denn so ein langes Schwert, Schwert, Schwert,
das hätte großen Wert, Wert, Wert.
Ein langes Schwert für Heribert,
das hätte großen Wert.

Er wär so gern ein Frauenheld,
sogar für alles Geld der Welt.

Mit seinem kleinen Dingen, -gen, gen,
die Frauen zu bezwingen, -gen, -gen,
das schafft er niemals nicht, nicht, nicht,
und wenn es dabei bricht.

Was kann er denn nun wirklich machen,
wo doch die Leute alle lachen?

Er nimmt es mit Humor, -mor, -mor.
Das kommt doch schon mal vor, vor, vor,
dass die Natur es anders will.
Da hält man einfach still.

Schon ist man wieder gut in Form,
und scheißt auf jede Alltagsnorm!

Dem Heri-, Heri-, -bert, -bert, -bert,
dem fehlt ein langes Schwert, Schwert, Schwert,
für seine Ehepflicht, -pflicht, -pflicht.
Das hat er leider nicht.  
 
( Zu der Melodie des alten Schlagers: "Ich wollt ich wär ein Huhn" kann man das Gedicht auch singen und singen macht bekanntlich glücklich! )

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Es wurde sehr viel geschrieben über jene Jahre der unseligen Diktatur eines wahnwitzigen Politikers, der glaubte, den Menschen das Heil zu bringen. Das meiste davon beschreibt diese Zeit aus zweiter Hand! Ich war dabei, ungeschminkt und nicht vorher »gecasted«. Es ist ein Lebensabschnitt eines grünen Jahzehnts aus zeitlicher Entfernung gesehen, ein kritischer Rückblick, naturgemäß nicht immer objektiv. Dabei gab es Begegnungen mit Menschen, die mein Leben beeinflussten, positiv wie auch negativ. All das zusammen ist ein Konglomerat von Gefühlen, die mein frühes Jugendleben ausmachten. Ich will versuchen, diese Erlebnisse in verschiedenen Episoden wiederzugeben.

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